Nullachtfünfzehn

 © Bösker/Drexler

Filmemacherin Sophie Bösker und Theaterregisseur Florian Drexler wollten eigentlich ein Theaterstück machen. Dann kam Covid und der erste Lockdown. Und als alle Theater schließen mussten, beschlossen die Beiden einen Film zu machen. Zuerst sollte es eine Doku über die Kunstszene werden. Schließlich wurde daraus ein Liebesfilm: Wien 0815 ist seit 27. Dezember in sechs Episoden auf Joyn zu sehen.

Wien 0815 ist das Produkt einer Corona-bezogenen Zusammenarbeit zwischen Sophie Bösker (Filmemacherin), die sich mit verschiedenen Filmformaten sowie der Grenze zwischen Dokumentation und Fiktion auseinandersetzt, und Florian Drexler (Theaterregisseur, Schauspieler und Musiker), der inmitten der Pandemie eine Form suchte, um seine experimentellen und gesellschaftspolitischen Stücke einem Publikum zeigen zu können.

 © Bösker/Drexler

Entstanden ist eine halbdokumentarische Reihe, die verschiedenen Wiener Künstlern eine Bühne bietet und mit unterschiedlichen Filmformaten spielt.

Während des Lockdowns treffen sich ein Straßenmusiker und eine Schauspielerin.
Was als Liebesgeschichte beginnt, verzweigt sich bald in die miteinander verwobenen Erzählungen komplexer Charaktere. Wien 0815 bildet eine herzliche Hommage an die Stadt Wien, an die Kunst und an das Leben während der Pandemie.