Sprachspiele
© Apollonia Theresa Bitzan
Eigentlich war alles schon fix: Am 14. September sollte spitzwegerich sein neues Projekt TOPSPOT - Lage egal bei der Literaturmeile vorstellen. Dann war schlechtes Wetter angesagt. Und der Termin musste abgesagt werden. Doch zum Glück gibt es Folgetermine im Oktober in der Semmelweisklinik beim Kunstfest Währing. Dann können sie endlich beginnen, die Sprachspiele: Denn in TOPSPOT dreht sich alles um Palindrome, die sich wiederum oft um die eigene Mitte drehen. Denn Palindrome bringen es zustande, dass der Text - vor- und rückwärts gelesen - denselben Sinn ergibt.
spitzwegerich lässt sich vergnügt auf diese Sprachspiele ein und inszeniert daraus palindromische Kammerspiele, die vom 5. bis 13. Oktober beim Kunstfest Währing zu bestaunen sind.
Ein Hör- und Sehspiel mit Texten von Falkner und Bruhin
spitzwegerich zeigt ein dreiteiliges Kammerspiel als Annäherung an dieses sprachliche Phänomen in einer eigens dafür konstruierten Palindrom-Box. Texte von Brigitta Falkner und Anton Bruhin bilden den Ausgangspunkt einer surrealen Reise, in der die Spiegelthematik des Palindroms ins Bildnerisch-Theatrale übersetzt wird.
Palindrome in der Box
Schon die Bühne tickt palindromisch: Eine Holzbox aus drei Kammern für drei Stücke. Links und rechts nehmen die Zuseher:innen Platz; in der mittleren Kammer findet das Spiel statt.
© spitzwegerich